Computer, Internet, und Kommunikation: Tips
Telefon- und Kommunikationsüberwachung, Vorratsdatenspeicherung und Onlinedurchsuchung - im Wochentakt werden neue Forderungen zur Einschränkung von Meinungsfreiheit und informationeller Selbstbestimmung laut. Dabei gibt es schon jetzt unzählige Möglichkeiten, vor allem kritischen Menschen mit Überwachungs- und Repressionstechniken zu Leibe zu rücken.
Doch nicht die nur Repressionsorgane des Staates, auch Industrie und Marketingfirmen legen umfassende Datenbanken über KonsumentInnen an, die stetig erweitert, vertieft und ausgewertet werden. Auf der anderen Seite werden Marktmonopole und Einflussbereiche gerade im Softwarebereich durch Patentrechte, Geheimniskrämerei hinsischtlich Programm-Quellcodes und undurchsichtige Firmengeflechte geschützt.
DatenschützerInnen, Internet- und KommunikationsexpertInnen und die Open-Source-Szene warnen seit Jahren vor all diesen Begehrlichkeiten und arbeiten ständig an der Verteidigung einst erkämpfter Rechte und der Verbesserung des Schutzes vor Angriffen.
Allerspätestens mit der geplanten Vorratsdatenspeichung sollte klar werden, dass Kommunikation mit technischen Mitteln protokolliert und erfasst wird. Dass E-Mail-Kommunikation in etwa dem Versenden von Postkarten entspricht, ist seit langem bekannt. Dennoch ist die Verschlüsselung von Mails bisher immer noch eine Randerscheinung im Netz.
Da viele Möglichkeiten des Schutzes nicht nur kostenlos, sondern auch sicher und gar nicht so schwer zu verstehen sind, wollen wir hier auf verschiedene Programme und Techniken hinweisen.
Themen:
t.b.c.
