NPD-"Deutschlandfahrt": "Wer toppt Münster?" [Update]
Von: Redaktion Luzi-MDie NPD will mit ihrer rechten Propagandashow am 31. Juli in München gastieren.

Schon etwas lädierte Front des NPD-"Deutschlandfahrt"-LKW (Foto: indymedia)
Seit 12. Juli tourt die NPD-"Deutschlandfahrt" durch die Republik, um ihre braune Propaganda unters "Volk" zu bringen. Die "Deutschlandfahrt" besteht aus einem als "Flagschiff" bezeichneten, mit rassistischen und eurokritischen Parolen beklebten LKW, der zusammen mit Begleitfahrzeugen an verschiedenen Plätzen zu Kundgebungen anhält.
Aus Sicherheitsgründen gibt die Partei nur die Termine der klommenden drei Tage bekannt. Dennoch sind weitere Termine - wenn auch noch ohne konkrete Ortsangaben - durchgesickert, so auch der 31.07. als Termin für Augsburg (11 Uhr) und München (16 Uhr).
[Update 26.07.2012:
Wie die antifa nt mitteilt, soll der NPD-LKW von 16-19 Uhr am Rotkreuzplatz stehen. Die Gruppe ruft zu "antifaschistischen Protesten gegen die Nazikundgebung" auf.]
Bisher ist die NPD an allen Orten ihrer Deutschlandfahrt auf erheblichen Widerstand gestoßen
So standen in Münster am vergangenen Freitag beim Stopp des "Flagschiffs" knapp 15 Neonazis mindestens (nach Polizeiangaben) 850 Antifaschist_innen gegenüber. Dazu heißt es bei linksunten.indymedia.org:
"Die Gegenkundgebung war ein voller Erfolg. Viele waren mit Trillerpfeifen gekommen, oder machten auf jede andere erdenkliche Weise ihrem Ärger und Unmut Luft. Resultat: Ohrenbetäubender Krach. Schon der erste NPD-Redner war nicht zu hören - obwohl die NPD eine Verstärkeranlage benutzte. (Warum das bei nur einem Dutzend 'Versammlungsteilnehmer_innen' zulässig war - bzw. nach wiederholter Aufforderung unsererseits an die Polizei von dieser nicht unterbunden wurde - wird noch zu klären sein.) Der zweite Redner der Nazis war gleichzeitig der letzte - er brach seinen Vortrag nach zehn Minuten frustriert ab. Noch nicht einmal ihre mitgebrachten Plakate konnte die NPD zur 'Verkündigung' benutzen - sie wurden gebraucht, um Eier- und Tomatenwürfe abzuwehren"
Auch in Bochum wurden die Neonazis "umstellt", laut einem weiteren linksunten-Bericht war "von den Reden [...] so gut wie nichts zu hören, da der Lärm der durch die GegendemonstantInnen erzeugt wurde eine Nummer zu groß für die nationale Lautsprecheranlage war."
Unter Antifaschist_innen lässt die Tour der NPD Wettbewerbsgeist aufkommen: "Wer toppt Münster", heißt es in einem Artikel auf indymedia.
- Links:
- vgl. aida-archiv.de/index.php





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