| |
LMU: Studieren bleibt teuer
Der Senat der Universität sprach sich am Donnerstag für die Beibehaltung der hohen Studiengebühren aus
So ist das eben bei vielen Bündnissen und Kampagnen. Stets diskutieren die unterschiedlichen Aktivist_innen auch darüber, wie radikal die gemeinsamen Forderungen denn sein dürfen. Immer wieder kommt es zu offenen Streitigkeiten, was ja auch sinnvoll ist.
Immer wieder sagen die einen dann, dass die Forderungen der Radikalen "utopisch" seien, dass mensch sich damit unglaubwürdig mache und ins Abseits stelle. Die anderen werfen den "Bürgerlichen" dagegen vor, dass ihre Forderungen bereits ein Einknicken vor der Gegnerin darstellten und den Status quo nicht antasteten.
Am gestrigen Donnerstag zeigte sich, dass die Haltung der Studierendenvertretung, für eine Senkung der Gebühren zu plädieren und eine bessere Verwendung anzumahnen, Studiengebühren an sich aber nur noch ganz leise "eigentlich abzulehnen", keinen Meter weiter brachte.
Die Vertreter_innen der Studierenden haben sich verhandlungsbereit gezeigt, moderate Forderungen gestellt ("300 EUR pro Semester") und dennoch nichts gewonnen. Nun ist nicht gesagt, dass eine radikale Ablehnung der Gebühren und auch nur einer Verhandlung über ihre Höhe und Verwendung mehr gebracht hätte. Geschadet aber hätte es - gemessen an diesem Ergebnis - auch nicht.









Leser_innenbrief bzw. inhaltliche Ergänzung schreiben