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Jugendcamp mit Panzer?
Mit Flugblättern, Gesprächen und kritischen Fragen konnten Antimilitarist_innen ein Statist_innen-Casting für die US-Armee nur ein wenig stören.
"Diesmal hat München ein wenig enttäuscht", schreibt bikepunk089 über die Aktion im und vor dem "Best Western Hotel Cristal". Die Firma Optronic - 2003 in zusammenhang mit Waffenschmugel an Nordkorea in den Schlagzeilen - hatte am Samstag zum Castig für Manöver-Übungen der US-Armee geladen.
Während vielen der rund 50 Bewerber_innen offenbar nicht klar war, das hier nicht für einen Actionfilm, sondern für Kriegsübungen Statist_innen gesucht wurden, waren ein paar Aktivist_innen gerade deshalb bei der Veranstaltung.
Indymedia zufolge gelang es diesen, einige Interessent_innen von einer Bewerbung abzuhalten. "Als einer der Veranstalter dazu aufgefordert wurde vor der ganzen Gruppe klarzustellen, daß es sich hierbei nicht um bloße Dreharbeiten für einen Film handeln solle, sondern um ein militärisches Manöver, zögerte dieser. Angesprochen auf diese Irritation stellte sich im Gespräch heraus, daß es durchaus gewollt sei, daß Menschen unter falschen Annahmen den ersten Schritt der Bewerbung machen", so "nightshift portier" auf indymedia.
Entsprechend habe der Veranstalter versucht glaubhaft zu machen, "daß die Manöverübung sich kaum von einem Jugendcamp unterscheide und eigentlich eine spaßige Sache sei", woraufhin ein Teilnemer entgegnete, "daß in seinen Jugendcamps keine Panzer durchgerollt seien".
Inzwischen verteilten vor dem Hotel Aktivist_innen ein Flugblatt, dass auf das Geschehen in dem Hotel hinwies und über die Arbeit als "US-Army-Statist_in" und die Firma Optronic informierte.
Mehr Infos auf indymedia und bei Radio Lora.









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