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Festival des gescheiterten Films im Maxim (24.-31. Dez)
Echte Filmperlen, aber auch sexistsische Kackscheisse im Programm.
Maxim, eines der beliebtestesten Szenekinos Münchens kämpft gegen das Scheitern wegen Mieterhöhung. Ein Grund mehr mal wieder dort hinzugehen und diese Münchner Institution damit zu unterstützen. Zum Beispiel über die Feiertage zum "Festival des gescheiterten Films" das Perlen wie VON HEUTE AN! von Uli Bez über die Frauenbewegung zeigt (26.12., um 18:30) , aber leider auch einige Schrottfilme von dem immerfort pubertierenden Möchtegernprovo Manuel Francescon von den Freaxx.
Wer Manuel Francescon und seine sexistischen Ausfälle bei Moderationen, im Fernsehen aber vorallem in seinen Filmen kennt, wundert sich, wie er es in ein linkes Kino mit kulturellem Anspruch geschafft hat. Schuld daran sind eher die für die Programmauswah verantwortlichen Veranstalter_innen des Festivals.
Auch ein sicherlich interessanter fünfminütigerKurzfilm von der feministischen Filmemacherin Zora Rux am 26.12. um 18:30 muss als Vorfilm des unerträglichen Films "NUTTENTARIF" von dem peinlich- langweiligen Ressigeur Alexander Pfander herhalten. Zwei so unterschiedliche Filme in einen Filmblock zu packen ist auch aus finanzieller Hinsicht Quatsch, weil Publikum auf beider Niveau fernbleibt.
Eine weniger wahllose Zusammenstellung täte auch diesem Festival gut. Schliesslich geht es ja nicht um die Unterstützung gescheiterter Existenzen -sprich Filmemachern, die aus Selbstmitleid öffentlich nach unten treten. Seit Filmfestivals wie "Abgedreht" in den Neunzigern selbstmitgebrachte Filme des Publikums ohne Zensur zeigten, gibt es ja viele solcher Formate ohne Jury, leider aber nur deswegen, weil Lückenfüller- Filme billig oder umsonst hergehen - der Anspruch keine sexistische Kackscheisse zu zeigen fehlt aber oft.









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