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"Kreditkarte aufgehangen, folgen Sie den Staat" Wenig überzeugend.

Auch wenn es inzwischen schon als altmodisch gilt: noch immer versuchen es Leute mit schwach formulierten "Phishing-Mails".



Aktuelles:

+++"Siko" - Kurzmeldungen+++

05.02.10 10:55 Kastner (r.) und der "jämmerliche Friedensengel" (Foto: <a href="http://www.fotobocks.de/fotos/100204friedensengel/content/IMG_8887_large.html" target="_blank">Andreas Bocks, fotobocks.de</a>)

Kurznachrichten und Hinweise zu den Aktionen gegen die "Sichereheitskonferenz"


Rückblick zur Räumung der besetzten LMU

02.02.10 19:58 "Schmiererei" in der Uni

Ein kurzer Artikel zur Räumung der LMU in München und der gesellschaftlichen Dimension von Repression.


Aktionen vor der "Sicherheitskonferenz"

01.02.10 11:28 Transparent am Bahndamm

Ein Transparent, ein Werbeplakat und ein Aktionstheater erinnerten bisher in München daran, dass am kommenden Wochenende wieder das alljährliche Treffen von Politik, Militär und Wirtschaft ansteht.


Miteinander freuen

28.01.10 12:15

Eine gute Woche vor der kommenden "Sicherheitskonferenz" trafen sich noch einmal Friedensaktivisten zum PR-Termin mit Wolfgang Ischinger


Schlechte Presse

25.01.10 17:51 Festnahme an der Giselastraße (Still aus <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zBFYUx0i-nQ" target="_blank">youtube.com</a>)

Erneut berichtet die Boulevard-Presse über "Randale" und das selbstverwaltete Jugendzentrum "Kafe Marat"


"Sei keine Memme!" - Anquatschversuch wegen Sicherheitskonferenz

22.01.10 11:07

Am Dienstag, den 19.1 wurde eine Person aus der linken Szene Münchens von Verfassungsschutz Agenten angesprochen, diese erwähnten explizit die Siko. Der Angesprochene liess die Agenten...


"Klassenkampf statt Krieg" - Aufrufe gegen die Sicherheitskonferenz 2010

11.01.10 13:20

Trotz Differenzen ruft auch heuer ein Bündnis von Friedens- bis zu autonomen Gruppen zu Aktionen gegen das Treffen von "Wichtigen" aus Militär, Politik und Wirtschaft auf.


Kastner und die Freiheit der Kunst

11.01.10 11:01 Günter Wangerin (l.) und Wolfram Kastner vor der Commerzbank in Frankfurt a.M. (Foto: W. Kastner)

Wegen einer verhinderten Kunstaktion vor der Frankfurter Commerzbank-Zentrale zieht Wolfram Kastner wieder vor Gericht


Audimax der LMU geräumt

30.12.09 20:51 Transparent der Besetzer_innen der Stiftungs-FH vor dem Landtag

Nach 48 Tagen ließ LMU-Chef Huber den von Student_innen besetzten größten Hörsaal räumen.


Festival des gescheiterten Films im Maxim (24.-31. Dez)

23.12.09 19:14

Echte Filmperlen, aber auch sexistsische Kackscheisse im Programm.


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06.11.08 10:02

Demonstration gegen Krieg und Faschismus

Von: lzm

KurdInnen und AntifaschistInnen rund um die "Marx-Ini" rufen zu Aktion gegen den Krieg in Kurdistan und türkische wie deutsche FaschistInnen auf

Bereits eine Woche vor den Protestaktionen gegen ein von Neonazis geplantes "Heldengedenken" findet am kommenden Samstag eine gemeinsame Demonstration von KurdInnen und AntifaschistInnen statt. Treffpunkt ist am Samstag, den 8. November um 16 Uhr der Karlsplatz/Stachus.

Innerhalb der letzten 20 Tage hat sich die politische Lage in der Türkei dramatisch verschärft. In den kurdischen Gebieten sollte erneut der Ausnahmezustand ausgerufen werden. In der Süddeutschen Zeitung vom 7.10. heißt es:
 

"Befürchtungen, dass erst in den vergangenen Jahren gewonnene Bürgerrechte wieder beschnitten werden, erhielten Nahrung durch eine Äußerung von Innenminister Besir Atalay. Er möchte der Armee wieder mehr Macht geben: Die Gesetze, die die Türkei im Zuge der EU-Anpassung umgesetzt hat, binden ihr zu sehr die Hände, zitiert ihn die Zeitung Aksam. Wie die liberale Zeitung Radikal meldete, will die Armee bei dem Gipfel Befugnisse verlangen, die 'de facto den Ausnahmezustand' wiederherstellen."


Unter dem bis 2002 dauernden Ausnahmezustand wurden nach Angaben der Demo-VeranstalterInnen "Tausende kurdische Intellektuelle, AktivistInnen, GewerkschafterInnen und auch türkischen RevolutionärInnen ermordet". Im Falle der Wiederherstellung des Ausnahmezustandes befürchten sie "noch mehr Tote durch die türkische Konter-Guerilla".

Etwa 2000 türkische Faschisten hätten sich vor einer Woche in Altionova in der Westtürkei versammelt und kurdische Läden und Wohnungen angegriffen. Auch in Adana sei es zu Angriffen auf Kurdinnen und Kurden gekommen. In mehreren türkischen Städten hätten sich faschistische und nationalistische Banden unter Parolen wie "Nieder mit den Kurden" und "Tötet die Kurden" versammelt.

Nachdem bekannt wurde, dass der inhaftierte Abdullah Öcalan von türkischen Sicherheitskräften bedroht und geschlagen wurde, kam es in der Türkei und in verschiedenen europäischen Ländern zu Kundgebungen und Demonstrationen. Am 20.10. wurde in Dogubayazit ein kurdischer Demonstrant von der Polizei erschossen.

Unterdessen scheint die Türkei auch im Nordirak weiter massiv gegen KurdiInnen vorzugehen. Im Aufruf heißt es:

"Mehrfach hat die türkische Luftwaffe in den letzten Tagen Ziele im Nordirak bombardiert. Dabei wurden Mitglieder einer iranisch-kurdischen Partei getötet und zivile Dörfer und Anbauflächen verwüstet. Es droht eine weitere Eskalation des Krieges".


Auch in München hatten türkische NationalistInnen und FaschistInnen im letzten Herbst Kundgebungen und Demonstrationen organisiert. In anderen Städten wie Berlin kam es damals zu regelrechten Hetzjagden auf kurdischstämmige Bürgerinnen und Bürger und zu Angriffen auf kurdische Kulturvereine und Moscheen. Die DemoveranstalterInnen werfen dem türkischen konsulat vor, diese Aktionen vorbereitet zu haben und fürchten, dass wieder Aktionen in München stattfinden werden, bei denen "der Krieg gegen Kurdinnen und Kurden unterstützt wird und die türkischen Grauen Wölfe ihren Faschismus ausleben können".

Im Gegensatz dazu werden kurdische Organisationen von der Polizei und Justiz verfolgt. "Während immer wieder Politiker von CSU und CDU wie Günther Beckstein an Versammlungen der Grauen Wölfe teilnehmen, ist der kurdische Fernsehsender Roj TV ebenso verboten worden, wie zahlreiche kurdische Kulturvereine", so die Aufrufenden. Mangels Vertrauen in den Staat betrachten die KurdInnen und AntifaschistInnen daher "eine aktive antifaschistische Selbstschutzorganisierung" als notwendig.


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