März
Mo Di Mi Do Fr Sa So
9 1 2 3 4 5 6 7
10 8 9 10 11 12 13 14
11 15 16 17 18 19 20 21
12 22 23 24 25 26 27 28
13 29 30 31 1 2 3 4

Rüttgers um Gage betrogen? CDU-Parteitag: Wer zahlt, schafft an?

Zehntausende Euro verlangte die CDU für Gespräche mit dem Noch-Ministerpräsidenten - doch der wusste gar nichts davon. Von "Männern" und Geldern.



Aktuelles:

Jugendcamp mit Panzer?

04.03.10 19:08

Mit Flugblättern, Gesprächen und kritischen Fragen konnten Antimilitarist_innen ein Statist_innen-Casting für die US-Armee nur ein wenig stören.


Tierrechtler_innen besetzen österreichisches Konsulat

03.03.10 11:31

Die Protestaktion am Morgen richtete sich gegen den am Dienstag in Österreich beginnenden Prozess gegen 13 Tierrechtsaktivist_innen.


Rosenheim: Gerichtserfolg für Friedensaktivisten

24.02.10 18:07 Teueres Rumliegen: die-in in Rosenheim

Im Mai letzten Jahres demonstrierten in Rosenheim (Oberbayern) Friedensaktivisten_innen gegen die Rekrutierungseinsatz der Bundeswehr an der Berufsschule II. Einige der Kriegsgegner_innen erhielten...


Mit Niedriglöhnen gegen Hartz IV?

19.02.10 10:51

Westerwelle macht nur den Marktschreier für ein laufendes Programm


"Autonome Siko Nachbereitung"

18.02.10 18:27

Wenig selbstkritisch fällt die Einschätzung der Aktivitäten gegen die diesjährige "Sicherheitskonferenz" durch "einige Autonome aus der Mobilisierung" aus, die wir hier dokumentieren


"Bedauerliches Missverständnis"

17.02.10 11:32 Kastner (li.) mit einem Kollegen bei der "inkriminierten Aktion" in Mittenwald

Das Amtsgericht München erklärte die Festnahme des Künstlers Wolfram Kastner nach einer Kunstaktion gegen die Verherrlichung von Kriegsverbrechern in Mittenwald 2009 als "objektiv rechtswidrig".


+++"Siko" - Kurzmeldungen+++

05.02.10 10:55 Kastner (r.) und der "jämmerliche Friedensengel" (Foto: <a href="http://www.fotobocks.de/fotos/100204friedensengel/content/IMG_8887_large.html" target="_blank">Andreas Bocks, fotobocks.de</a>)

Kurznachrichten und Hinweise zu den Aktionen gegen die "Sichereheitskonferenz"


Rückblick zur Räumung der besetzten LMU

02.02.10 19:58 "Schmiererei" in der Uni

Ein kurzer Artikel zur Räumung der LMU in München und der gesellschaftlichen Dimension von Repression.


Aktionen vor der "Sicherheitskonferenz"

01.02.10 11:28 Transparent am Bahndamm

Ein Transparent, ein Werbeplakat und ein Aktionstheater erinnerten bisher in München daran, dass am kommenden Wochenende wieder das alljährliche Treffen von Politik, Militär und Wirtschaft ansteht.


Miteinander freuen

28.01.10 12:15

Eine gute Woche vor der kommenden "Sicherheitskonferenz" trafen sich noch einmal Friedensaktivisten zum PR-Termin mit Wolfgang Ischinger


topNach oben

04.02.08 12:29

Berühmte Frauen in München - (7) Maria Ward (1585- 1645)

Von: luzi-m

Ein virtueller Stadtrundgang. Inspiriert von Nicki Endrich und Marie Heß. Aufgeschrieben und erweitert von Luzi-m.

Mary Ward wuchs in England geboren und war, weil die einen Schneid hatte und so unkonventionell war die "Pippi Langstrumpf unter den Nonnen", wie dies Nicki Endrich so unnachahmlich schön ausdrückte.

 

In England konnte sie, wie auch Maria Stuart ihren Glauben nicht ausleben und musste mitansehen wie Katholikinnen hingerichtet wurden. Nachdem die Sprengung des Parlaments im Rahmen der katholischen Pulververschwörung ein Fehlschlag war, sieht sie sich gezwungen England zu verlassen. Obwohl sie zahlreiche Verehrer hat, will sie nicht heiraten und tritt in das Klarissenkloster St. Omer in Flandern ein.

 

Dort wird die Tochter aus reichem Hause zu ihrem Unwillen zum Almosensammeln verpflichtet und gründet wenig später lieber selbst ein Klosterinstitut "Die englischen Fräulein", weil sie merkt, dass die strengen Ordensregeln - vorallem die Klausur - nicht zu ihrem Vagabundinnenleben passen. Die Klausur verbietet Nonnen sich frei in der Öffentlichkeit zu bewegen. Durch die Gründung der ersten Lehrinstitute für Frauen wird sie auch zur Vorkämpferin für andere Institutsgründungen wie das der "Armen Schulschwestern" 1847, die die Klausur zu Gunsten der Seellsorge ebenfalls verweigern.

 

Sie geht nach Rom und versucht mit Neugründungen von Instituten vor den Augen des kritisch gestimmten Papstes Urban VIII ihn von ihren Ordensregeln zu überzeugen. Er aber schliesst ihre Institute, auch weil der Druck der anderen Kirhenpatriarchen zu gross wird und sperrt sie als Ketzerin kurzzeitig ein.

 

 

Max I. schenkt Maria Ward ein Haus für 10 Nonnen. Es stand am heutigen Marienhof an der Dienerstrasse, es ist aber bei der Säkularisierung im 18. Jahrhundert platt gemacht worden. Obwohl Maria Ward die "Englischen Schulschwestern schon 100 Jahre vor den "Armen Schulschwestern" gegründet hatte, wurden sie erst zehn Jahre nach den Schulschwestern als Orden anerkannt. Und erst seit sage und schreibe 1909 wird es dem Orden erlaubt, Maria Ward als Stifterin zu nennen. Wo sind die Pippi Langstrumpfs unter den Nonnen geblieben, die wegen ähnlicher frauenfeindlicher Regeln wie die Klausur mal eben zum Papst oder auch zum Ministerpräsidenten gehen und ssagen: Naa, des und des passt ma ned."

 


topNach oben

Leser_innenbriefe



Noch keine vorhanden.

Leser_innenbrief schreiben

* muss ausgefüllt werden!

*





*
*

topNach oben