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Liebe Trauergemeinde,

wir dürfen uns heute in Bayern das letzte Mal versammeln, um der schmerzlich aus dem Leben...



Aktuelles:

05.07.08 13:27

Entschlossen, aber nicht geschlossen

Münchner AntifaschistInnen ziehen Bilanz zu den Protesten gegen den...


02.07.08 16:32

„Waldorfpädagogik - eine distanziert kritische Betrachtung“

„Lass dich nicht versteinern........“ - unter diesem Motto stand eine...


29.06.08 19:31

Zur Abschaffung der Versammlungsfreiheit in Bayern

Wie vor einer Woche gingen auch diesmal wieder DemokratInnen in Bayern auf die...


28.06.08 18:35

Kundgebungen verhindert - NPD-Wahlantritt offen

Die rechtsextreme Partei hat offenbar Schwierigkeiten, die nötigen Stimmen für...


23.06.08 21:05

The states from a distance- a window into NYC:

A perspective of NYC from an expat living in München


19.06.08 17:15

"Willkommen im kulturellen Neuland"

Chefin des Gasteigs hält ihre Auszubildenden für kulturlos

 


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Rosenheim: Proteste gegen Republikanerkongress am Sa 21.06

Rosenheim (re) Am kommenden Samstag soll im Rosenheimer Kultur-...


12.06.08 16:00

Ende einer kleinen Justizposse

Versammlungsleiter der Flüchtlingsproteste in der Tischlerstraße freigesprochen


12.06.08 15:58

"Kein Mal und nie wieder!"

Der Widerstand gegen den für morgen geplanten Neonazi-Aufmarsch zum...


04.06.08 20:51

"... nach unbekannt abgereist."

Initiative gedenkt deportierten Sendlinger Jüdinnen und Juden.


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07.05.08 18:32

Neonazis wollen am 8. Mai jammern

Unter dem Titel "8. Mai - wir feiern nicht!" haben die "Freien Nationalisten München" eine "Mahnwache" auf dem Marienplatz angekündigt.

Neonazis am 8. Mai 2005
am Marienplatz

Der 63. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten gilt in vielen Ländern als Feiertag. In Deutschland selbst wollen nur Wenige die Kapitulation der Nazis feiern. Vielen, insbesondere älteren BürgerInnen gilt der Achte Mai eher als Tag des "Zusammenbruchs", wenngleich sie damit dennoch die "Stunde Null" assoziieren. Will meinen: alles, was danach passierte und passiert, hat mit "damals" nichts mehr zu tun.

 

Dass dem nicht so ist, kann mensch etwa anhand der alltäglichen rassistischen und antisemitischen Hetze erkennen. Oder an fast zur Normalität gewordenen wöchentlichen Neonaziumzügen in der ganzen Republik.

 

Am Donnerstag nun wollen die so genannten "Freien Nationalisten München" um Phillip Hasselbach und Mike Nwaiser unter dem Motto "Wir feiern nicht!" von 19 bis 20:30 Uhr auf dem Marienplatz stehen. "Partei- und organisationsübergreifend" wollen die Neonazis gegen "alliierten Terror" demonstrieren, ihnen nämlich gilt der Tag als symbolisches Datum für die angebliche "Unterdrückung und Fremdherrschaft" über das deutsche Volk. Weiterhin geht es - wie aus dem Aufruftext herauszulesen ist - darum, den nationalsozialistischen Massenmord zu relativieren und zu leugnen und stattdessen die TäterInnen zu "deutschen Opfern" der Alliierten umzulügen.

 

"Absurd, aber nicht minder gefährlicher" findet diese Startegie die "Antifa-NT", angesichts der Tatsache, dass Nazis aus dem selben Spektrum am 1.Mai in Hamburg gezielt Journalisten körperlich angriffen und dass derzeit gegen viele aus der Gruppe um Hasselbach und Nwaiser Prozesse wegen eines gewaltsamen antisemitischen Überfalls auf den 'Israel-Tag' letztes Jahr laufen. Auch dieses Jahr findet der Israel-Tag am 8.Mai und nur einige hundert Meter entfernt am Stachus statt.

 

Anmelder der Nazimahnwache ist wie so oft der stellv. NPD-Landesvorsitzende Roland Wuttke, der bereits die Kundgebungen am 10. bzw.  25. April anmeldete. Es wird wohl auch davon auszugehen sein, dass sich der Stadtrat der BIA Karl Richter beteiligen wird. Dieser hatte während des Wahlkampfs immer wieder die Nähe zu den überaus gewaltbereiten so genannten"autonomen Nationalisten" gesucht.

 

"Zu tiefst besorgt" zeigt sich die Antifa NT über "die Art und Weise, wie es Nazis in München möglich ist, ihre menschenverachtende Ideologie zu transportieren." Das von der Polizei oft gewaltsam durchgesetzte Auftreten von Nazis in der Öffentlichkeit sei "skandalös", so Sprecherin Sonja Erikson:

 

"Das Nazis erst andere Menschen angreifen können, um dann unter Polizeischutz demonstrieren dürfen halten wir für absurd. Das gerade denen, die vor einem Jahr den 'Israel-Tag' überfielen nun gestattet wird, in nächster Nähe antisemitische Hetze zu betreiben finden wir dabei ganz besonders geschmacklos. Auch das Ausbleiben breiter Proteste gegen die ständigen Nazimahnwachen finden wir bedenklich. Den antifaschistischen Lippenbekenntnissen nach dem Einzug von Karl Richter in den Stadtrat müssen nun auch Taten folgen."