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Liebe Trauergemeinde,

wir dürfen uns heute in Bayern das letzte Mal versammeln, um der schmerzlich aus dem Leben...



Aktuelles:

05.07.08 13:27

Entschlossen, aber nicht geschlossen

Münchner AntifaschistInnen ziehen Bilanz zu den Protesten gegen den...


02.07.08 16:32

„Waldorfpädagogik - eine distanziert kritische Betrachtung“

„Lass dich nicht versteinern........“ - unter diesem Motto stand eine...


29.06.08 19:31

Zur Abschaffung der Versammlungsfreiheit in Bayern

Wie vor einer Woche gingen auch diesmal wieder DemokratInnen in Bayern auf die...


28.06.08 18:35

Kundgebungen verhindert - NPD-Wahlantritt offen

Die rechtsextreme Partei hat offenbar Schwierigkeiten, die nötigen Stimmen für...


23.06.08 21:05

The states from a distance- a window into NYC:

A perspective of NYC from an expat living in München


19.06.08 17:15

"Willkommen im kulturellen Neuland"

Chefin des Gasteigs hält ihre Auszubildenden für kulturlos

 


18.06.08 13:49

Rosenheim: Proteste gegen Republikanerkongress am Sa 21.06

Rosenheim (re) Am kommenden Samstag soll im Rosenheimer Kultur-...


12.06.08 16:00

Ende einer kleinen Justizposse

Versammlungsleiter der Flüchtlingsproteste in der Tischlerstraße freigesprochen


12.06.08 15:58

"Kein Mal und nie wieder!"

Der Widerstand gegen den für morgen geplanten Neonazi-Aufmarsch zum...


04.06.08 20:51

"... nach unbekannt abgereist."

Initiative gedenkt deportierten Sendlinger Jüdinnen und Juden.


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26.04.08 18:34

München erleuchtet

nazimahnwache in der innenstadt

Schnell zu den Fakten, am Freitag den 25.04.08 versammelten sich knapp 40 NPD-Anhänger am Richard-Strauß-Brunnen, um in einem Akt von nationalem Yoga (stramm stehen, Fackeln halten, klassische Musik hören und düster vor sich hin starren) dem verspäteten Ableben eines der ihren zu huldigen. Aus Gram über dem ihm nicht vergönnten Tod im Baatz der russischen Steppe, zündete sich der ehemalige Wehrmachtssoldat 1995 selbst an und beleuchtete damit den Geisteszustand einiger ewig gestriger.

Gegen diese Kundgebung demonstrierten etwa 150 Menschen, umgeben von ca 30 Zivies, 50 Schandies und 50 Usklern. Obwohl die Polizei keine Fackel dabei hatte, sorgte sie doch für den erhellendsten Moment dieses Abends.

Die Münchner Schandies nutzten die Kundgebung um zu demonstrieren, wie sie das künftige neue Versammlungsgesetzt umzusetzten gedenken. Mit einem extra mitgebrachten Lauti wurden die Gegendemonstranten aufgefordert, ihr Gegendemonstrieren ordnungsgemäß anzumelden, andernfalls wäre die Versammlung illegal. Als sich nach zwanzig Minuten immer noch niemand für Verantwortlich erklärt hatte, wurde die Polizei deutlicher.

Gnädigerweise werde sie die eigentlich illegale Kundgebung zulassen, aber nur unter den Auflagen, daß keine Kundgebungsmittel gezeigt werden dürfen, sich alle mucksmäuschenstill verhalten müssen und um Punkt 21.00 Uhr ist Schluß! Andernfalls würde geräumt.

 

Was ist nun der Unterschied zu früher?

Schon immer wurden in München bei Demos gegen Nazikundgebungen Menschen verhaftet, die Transpies zeigten, Parolen riefen oder zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Dennoch war das Demonstrieren an sich immer ein legales Mittel gewesen, seinen Protest kundzutun. Wie sonst sollte man auf eine Naziprovokation reagieren? Jetzt mit dem neuen Versammlungsgesetzt wird es möglich, diese Art von Meinungsbekundung zu unterbinden.