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"Wir geben die Hoffung nicht auf"
Nach dem Aus für die Münchner Transrapid-Strecke zum Flughafen wollen Staatsregierung und Betreibergesellschaft nicht aufgeben. Nun soll eine "leicht abgespeckte" Version geprüft werden.
Die Transrapidstrecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen wird wegen der geringfügig teurerern Realisierungkosten (plus 1,4 Miliarden Euro) nicht gebaut. Das gab Bundesverkehrsminister Tiefensee heute nach einer Krisensitzung bekannt.
Die Betreibergesellschaft um Siemens und TyssenKrupp will das Projekt aber nicht aufgeben. Nun wird eine kostengünstigere Variante für das Vorzeigeprojekt geprüft, für das sich Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) bis zuletzt stark gemacht hatte.
Aus Parteikreisen war zu erfahren, dass in Wolfratshausen eine deutlich leichter zu finanzierende Strecke realisieren lasse. Die Magnetschwebebahn soll kleiner als das Original ausfallen und die Terasse der Stoibers mit dem Gartenhäuschen verbinden. Die Hochtechnologie könne die Wegstrecke auf nahezu 15 Sekunden verkürzen, so ein Sprecher des Konsortiums. Die Kosten für das Projekt dürften "deutlich unter 500 Millionen" Euro liegen.

