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Mir san mir!
"Servus!"
"Was war eigentlich gestern los? Die ganze Innenstadt voll mit
Schandis?"
„Keine Ahnung.“
"Was machst Du heute Abend?"
"Weiss nicht! Steh gerade aufm Schlauch. Vielleicht schau ich nachher in die IN.“
„Sagst Du mir dann Bescheid wenn Du was machst?“
„Jaja. Ich schick Dir ne Mail oder ne sms“
Die Mail kam nie an. Ich habe auch kein Händi. Später erzählte mir die Person, dass die Veranstaltung mit anschliessender Party „rischtisch geil“ war.Hat Euch das nicht auch schon mal genervt?
Leben in der Weltstadt mit Herz und nicht am Puls der Zeit?
Das muss sich ändern, haben wir uns gedacht und aufgegeben, auf
Engel Aloisius zu warten.
Also: Kein Gott, kein Staat, kein Höfbräuhaus!
Luzi-M.
Im Gegensatz zu dem alter Grantler Aloisius ist unsere Luzi-M hyperaktiv in ihrer Faulheit, widerborstig beim Funktionieren und hat sichtbar weibliche Kanten. Ihr bevorzugtes Arbeitsklima ist solidarischer Gruppenzwang. Kurz gesagt, Luzi-M fühlt sich den bisher unerfüllten Prinzipien der Moderne verpflichtet: Freiheit, Gleichheit, Zärtlischkeit.
Deswegen haben wir in der Redaktion auch harte Frauen durch harte Quoten. Bei einem Frauenanteil unter 50 Prozent begeht unser Projekt übrigens Selbstmord!
Trotz alle dem steckt hinter Luzi-M bisher nur ein Kollektiv einheimischer Weißbrote (
mit und ohne Abitur), die Zukunft aber ist ...
Mischbrot!
[ACHTUNG, SZENENGRENZE! Sie verlassen nun den verständlichen Sektor!]
Inhalte
Die Inhalte von LuZi-M orientieren sich an den Interessen der einzelnen RedakteurInnen bzw. den Entscheidungen des Redaktionskollektivs und dem aktuellen Tagesgeschehen. Darüber hinaus sind wir für Zusendungen offen, die Veröffentlichung geschieht aber unter Vorbehalt.
LuZi-M konzentriert sich vorrangig auf München und Umgebung. Dies hat einerseits ganz pragmatische Gründe, etwa die besser zugänglichen Informations- und Recherchewege und damit eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit. Aber auch die erleichterte Rückkopplung zwischen LeserInnen und Redaktion. Andererseits liegt dem die Einschätzung zu Grunde, dass in München eine Linke unabhängige Zeitung fehlt.
Der Schwerpunkt von LuZi-M liegt auf Artikeln und Berichten sowie dem Terminkalender. Je nach Interessen und Möglichkeiten sind aber auch Video- und Audiobeiträge sowie Veranstaltungen geplant.
Arbeitsweise
LuZi-M ist ein ehrenamtliches Projekt. Entscheidungen, auch zu einzelnen Veröffentlichungen werden kollektiv, möglichst im Konsens getroffen.
Als Informationsmedium bemüht sich LuZi-M um einen seriösen Journalismus: wir versuchen die Inhalte im Rahmen unserer Möglichkeiten verlässlich zu recherchieren und wollen weitestgehend unabhängig von Zwängen durch öffentliche Meinung, staatliche Repression oder privatwirtschaftliche Interessen arbeiten.
Finanzen
Als nicht-kommerzielles Projekt ist LuZi-M auf die Unterstützung und Förderung Dritter angewiesen. Entscheidend für die Finanzierung sind Werbefreiheit und die Unabhängigkeit von Einflussnahmen durch GeldgeberInnen aufgrund deren strategischer Position. Die Eigenleistung soll in der ehrenamtlichen Mitarbeit und nicht im Einbringen privater Finanzmittel liegen. Daher wollen wir die NutzerInnen in Form von Soliveranstaltungen etc. finanziell einbinden.
Die wesentlichen Kosten entstehen durch die technische Bereitstellung des Angebots sowie der nötigen Arbeitsmittel. Nicht zu vergessen sind jedoch auch die (Folge-) Kosten straf- und zivilrechtlicher Auseinandersetzungen, mit denen Medien seit jeher zu kämpfen haben.
Servus
